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Ordination: Innere Medizin -
Angiologie / Gonzagagasse
Evangelisches Krankenhaus -
Klinik fuer Innere Medizin -
Angiologie und Kardiologie
Prim. Dr. Thomas Maca
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Wir möchten Ihnen gerne einen virtuellen Einblick der Ordination Dr. Thomas Maca präsentieren

Zehn Fragen für Ihre Gesundheit - Ein kurzer Test über Ihre Gefäßsituation
Ein kurzer Test mit zehn Fragen soll zusätzliche Anregungen geben über ihre Gefäßsituation nachzudenken. Bitte, nehmen sie sich Zeit und lesen Sie erst weiter, wenn Sie ehrlich versucht haben jede einzelne Frage ruhig überlegt zu beantworten.:
Haben Sie Eltern oder Geschwister, mit Bluthochdruck, Zuckerkrankheit oder einer Gefäß-
erkrankung wie Durchblutungsstörungen in den Beinen, Herzinfarkt oder Hirnschlag?
Kennen Sie ihren Blutdruck? Wie sehr steigt ihr Blutdruck durch Belastung an?
Wie hoch ist der Blutdruck in Ihren Beinarterien?
Kennen Sie Ihren Ruhepuls? Ist er regelmäßig? Wie sehr steigt er unter Stress an?
Rauchen Sie? Womit würden Sie sich belohnen, wenn Sie nicht mehr rauchen würden?
Schnarchen Sie? Haben Sie längere Atempausen im Schlaf? Wie hoch ist ihr nächtlicher
Blutdruck?
Hatten Sie bereits einen Ultraschall der hirnversorgenden Halsschlagadern, der Arteria Caro-
tis und Vertebralis? Ist bei dieser Gelegenheit ihre Intima-Media Dicke gemessen worden?
Wie oft lachen Sie täglich? Wie häufig ärgern Sie sich? Sind Sie leicht zu kränken?
Kennen Sie ihren Blutzucker und Ihre Blutfettwerte?
Wie viele Meter weit können Sie zügig gehen ohne stehen bleiben zu müssen? Haben Sie
dabei Atemnot oder Beinkrämpfe?

Einfache Untersuchungen schützen vor Schlaganfall und Herzinfarkt

Bahnbrechende Studien der 70er u. 80er Jahre des letzten Jahrhunderts haben ihre volle Gültigkeit behalten. Aktuelle Studiendaten konnten sogar zeigen, dass Patienten mit PAVK der Beine mit abnehmender Beinarteriendurchblutung auch ein kontinuierlich ansteigendes höheres Risiko haben v.a. an einem Herzinfarkt aber auch an einem Hirnschlag bereits frühzeitig zu versterben. Somit kann man mit einfacher Messung der Beinarteriendurchblutung schon mit hoher Wahrscheinlichkeit ermessen wie es wohl längerfristig um die Gesundheit bestellt ist. Ergibt so eine einfache Durchblutungsmessung mit Ultraschall ungünstige Messwerte, dann sollte man dieser Tatsache nicht passiv pessimistisch gegenüber stehen. Die Früherkennung von Beinarterienverkalkung sollte als Chance angesehen werden, sein Risikoprofil bezüglich möglicher weiterer sich anbahnender Herz-Kreislauferkrankungen gründlich zu durchleuchten.

Wie äußert sich nun eine Arterienverkalkung, die zu Engstellen der Beinarterien oder gar zu Beinarterienverschlüssen führt?
Klassischerweise durch Gehbeeinträchtigung. Nach frühzeitiger Ausschöpfung der Sauerstoffreserven der Beinmuskulatur wegen Minderdurchblutung beginnen meist ziehende Schmerzen in der betreffenden Wade. Oft können die Patienten nicht mehr als z.B. 100m an beschwerdefreier Gehstrecke zurücklegen. Nach einer gewissen Pause lässt dieser immer wieder zwischenzeitlich auftretende bewegungsabhängige Beinmuskelkrampf deutlich nach. Allerdings beginnt der Betroffene naturgemäß aufgrund der eingeschränkten Beindurchblutung bald zu hinken. Die medizinische Fachsprache spricht dann von Claudicatio intermittierens (intermittierendes Hinken), CI abgekürzt, die bei meist generalisierter arterieller Verschluss-krankheit dann ein Vorzeichen eines drohenden Herzinfarkts sein kann. Diese Gehbeeinträchtigung durch Durchblutungsstörungen der Beine wegen Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) wird im Volksmund sehr bezeichnender weise auch "Schaufensterkrankheit" genannt. Dies in Anspielung auf die Gehpause, welche in der Stadt für Schaufenster genützt werden kann. Der ausgeprägte Bewegungsmangel des Städters ist wohl ein Paradebeispiel warum diese Form der Gefäßerkrankung so zunimmt. Tägliches Gehtraining wäre die beste Therapieform gegen ein Fortschreiten der PAVK.

Vorbeugung bzw. Vermeidung von Arteriosklerose?
Natürlich ist eine möglichst gesunde Lebensweise mit reichlich Bewegung und dem Verzicht auf Nikotin, fettreiche und ballaststoffarme Ernährung eine gute Voraussetzung. Allerdings können gewisse Risikofaktoren wie vererbter maßen erhöhte Blutfettwerte oder auch Diabetes oft nur durch individuell abgestimmte Therapie gut eingestellt werden. Es ist nun eine neue Initiative des Evangelischen Krankenhauses Wien diese möglichen Risikokonstellationen mit wenigen einfachen und nicht belastenden Untersuchungen abklären zu lassen. In nächster Zukunft werden wir uns ganz gezielt gerade auch denjenigen Patienten widmen, die Gefahr laufen durch Gefäßerkrankungen an Lebensqualität zu verlieren.

Tägliches Training mit einfachen Mitteln
A propos. Wie geht es Ihnen? Diese Frage sollte nicht nur ihr Wohlbefinden erkunden, sondern hat nach kleiner Abwandlung eine weitere Bedeutung. Anstatt: Wie geht es Ihnen - könnte man fragen: Wie gehen Sie? Denn wer gut, aktiv und häufig geht, der sollte zumindest bezüglich Herz- und Kreislauferkrankungen auf lange Sicht einer guten Zukunft entgegen sehen - besser entgegen gehen können. Ein Versuch die tägliche Gehdistanz zu verlängern ist nicht wirklich schwierig. Wie wäre es z.B. anstatt des Fahrstuhls das eine oder andere Stockwerk zu fuß zu bewältigen? Durch Verzicht auf eine weitere Straßenbahnstation können zusätzlich wertvolle Gehmeter absolviert werden. Oder wäre es gar möglich das Auto entfernter vom Arbeitsplatz zu parken, dort wo es vielleicht sogar einfacher ist einen Parkplatz zu finden? Diese Beispiele zeigen mit welch einfachen Mitteln schon erste positive Schritte in Richtung Gehtraining gesetzt werden können. Mehr Mobilität durch aktive Bewegungsmaßnahmen bedeutet nicht nur bessere Beindurchblutung, sondern ist auch der beste Garant für eine günstigere Herz- und Hirndurch-blutung.
Prim. Univ.Ass.Prof. Dr. Thomas Maca neuer EKH-Vorstand der Angiologie

 

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